Neurowissenschaften

Unter dem Begriff der Neurowissenschaften versteht man im allgemeinen die Wissenschaften, die sich mit dem Gehirnen von Säugetieren befassen und ist eng verknüpft mit der Gehirnfoschung. In den vergangenen Jahren hat sich zu der Erforschung von Neuronen und deren Verschaltung in Gehirnen die Neuroinformatik, die Neurophilosophie und die Neuroethik gesellt. Letztere zwei sind zu den Geisteswissenschaften zu zählen, während die Neuroinformatik die Erforschung der Datenverarbeitung mit Strukturen, änlich wie sie in biologischen Gehirnen anzutreffen ist, voran treibt. Aber auch die Medizin, Psychologie, Chemie und Physik sind Fachgebiete die in den Neurowissenschaften anzutreffen sind. Unersuchungsgegestand ist die Funktionsweise von Gehirnen, deren Nervenzellen und deren hormonelle Beeinflussung als auch Erkrankungen, wie z. B. Parkinson, Alzheimer, Demenz und Epilepsie. Gerade die Untersuchung von Epilepsie ist ein Gebiet der Neurowissenschaften, die in den letzten Jahren vorrangetrieben wurde. Hier ist unter anderem die Arbeitsgruppe um Professor Klaus Lehnertz zu nennen, der mit seiner Gruppe an der Klinik für Epileptologie in Bonn interdisziplinär an Algorithmen zur Vorhersage von epileptischen Anfällen arbeitet. Da die Neurowissenschaften einen Zugang von verschiedenen Fachbereichen bietet ist es ein Studium welches ein breites Betätigungsfeld eröffnet. Das Studium der Neurowissenschaften wird in Deutschland an mehreren Universitäten angeboten. Ein Studium mit Abschluß Bachelor dauert hierbei zumeinst 6 Semester, von dem aus der Master in weiteren 6 Semestern erreicht werden kann. Somit bieten die Neurowissenschaften sich, für für alle diejenigen die ein vielseitiges Studium anstreben, an.

Tags: Neurowissenschaften; Forschungsverbund

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